Avison Young: Forecast-Report 2020

$Release_Title.getData() 14 Jan 2020

Avison Young: Forecast-Report analysiert die wichtigsten globalen Trends, die den Gewerbeimmobilienmarkt im Jahr 2020 prägen werden

  • Niedrige Zinssätze und die Suche nach Antworten auf Klimawandel und sich verändernde Lebens- und Arbeitswelten bewegen die Immobilienwirtschaft
  • Deutscher Gewerbeimmobilienmarkt setzt 2019 auch dank boomender Büro-vermietungsmärkte mit rund 70 Milliarden Euro das europaweit höchste Transaktionsvolumen um
  • Große Chancen für die Immobilienbranche in 2020, durch verantwortungs-bewusstes Investieren die Zukunft der Städte maßgeblich mitzugestalten

 

Toronto / Frankfurt am Main – Niedrige Zinssätze, die Frage der Nachhaltigkeit angesichts des voranschreitenden Klimawandels und sich verändernde Lebensräume und Arbeitswelten – dies sind nur drei der globalen Trends für die Immobilienwirtschaft in 2020. In seinem heute veröffentlichten „2020 Forecast“ analysiert das international agierende Immobilienberatungs-unternehmen Avison Young die wichtigsten Megatrends, die die Kapital- und Immobilienmärkte in diesem Jahr bewegen werden. Ausgehend von einer globalen Perspektive beleuchtet Avison Young dabei auch die Herausforderungen für die lokalen Märkte. Insgesamt werden 72 Märkte in Nordamerika, Europa und Asien detailliert betrachtet, darunter die deutschen Top 5 Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München.

 

Zu den Trends, die sich Avison Young zufolge in diesem Jahr marktübergreifend auf Unternehmen in der Immobilienbranche und ihre Strategien auswirken werden, zählen:

 

  • Lower for longer: Im Mittelpunkt steht hier die Frage, wie Investoren mit der niedrigen Inflation und den niedrigen Zinsen umgehen – ohne Aussicht auf zeitnahe Veränderung der Situation.
  • Building resilience: Städte auf der ganzen Welt reagieren auf den Klimawandel, um wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Sie übernehmen damit Vorbild- und Führungsfunktionen in Zeiten des Wandels.
  • (Place)making an impact: Investmentperspektiven ändern sich. Die Kunst, neue Arbeitswelten und Lebensräume zu schaffen, rückt in den Fokus von Investoren, die Anlagemöglichkeiten mit Veränderungspotenzial suchen.
  • Power to the people: Vermieter, Bauherren und Mieter erleben auf lokaler Ebene eine wachsende Bürgerbeteiligung und stärkeres politisches Engagement. Die jüngsten Demonstrationen und Bewegungen geben dabei Hinweise auf die politischen Initiativen von morgen.
  • (De)globalization: Das Tempo der Globalisierung verlangsamt sich – und kehrt sich in einigen Gebieten sogar tendenziell um. Nearshoring und lokale Lieferketten gewinnen an Bedeutung.

 

Dr. Nick Axford, Global Head of Research von Avison Young, sagt: „Obwohl weltweit weiterhin Unsicherheiten bestehen, zeigt unsere Prognose, dass die Immobilienmärkte in allen Sektoren weiterhin viele Chancen bieten. Im Windschatten niedriger Zinsen und der Notwendigkeit, passende Antworten auf den Klimawandel und gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, ergeben sich neue Investmentmöglichkeiten.“

 

Deutschland weiter im Fokus der Investoren – große Chancen für die Branche

Der deutsche Immobilienmarkt steht dank solider Konjunktur, niedriger Arbeitslosenquote und politischer Stabilität nach wie vor im Fokus sowohl nationaler als auch internationaler Investoren. Durch den Boom speziell der Bürovermietungsmärkte in den Top 5 und das anhaltend niedrige Zinsniveau gestützt, wurde auf dem deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien mit rund 70 Milliarden Euro das europaweit höchste Transaktionsvolumen in 2019 umgesetzt. Inga Schwarz, Head of Research Germany, sagt: „Und so geht es weiter: Wir erwarten auch in 2020 eine starke Nachfrage und hohe Investitionsvolumina auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Die anhaltende Angebotsknappheit und Spielraum für weitere Mietsteigerungen machen speziell das Bürosegment weiter sehr attraktiv.“

 

Fokus der Investoren bleiben Avison Young zufolge dabei in Deutschland weiter die Top 5. Wie die meisten Großstädte stehen diese 2020 u.a. vor den Herausforderungen des Bevölkerungswachstums und der Notwendigkeit tragfähiger neuer Infrastruktur- und Mobilitätslösungen. Gleichzeitig sehen sie sich mit politischen und gesellschaftlichen Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit konfrontiert. Diese äußerten sich 2019 bspw. in den Fridays-for-Future-Bewegungen und der in Deutschland intensiv geführten Diskussion um einen Mietendeckel in Städten wie Berlin.

 

Inga Schwarz resümiert: „Angesichts der genannten Entwicklungen wird sich die Stadtplanung verändern müssen. Mutige, frische Ideen und Maßnahmen müssen her, um neue Lebensräume und Arbeitswelten zu schaffen. Für die Immobilienbranche bieten sich große Chancen: Durch verantwortungsbewusstes Investieren kann sie nicht nur die Zukunft der Städte maßgeblich mitgestalten, sondern auch zu mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit beitragen.“

 

Alle globalen, nationalen und lokalen Prognosen finden Sie hier:

www.avisonyoung.com/2020-forecast

 

Hier gelangen Sie zu den deutschen Prognosen:

avisonyoung.com/2020-forecast#Berlin

avisonyoung.com/2020-forecast#Dusseldorf

avisonyoung.com/2020-forecast#Frankfurt

avisonyoung.com/2020-forecast#Hamburg

avisonyoung.com/2020-forecast#Munich

Avison Young ist das einzige international agierende Immobilienberatungsunternehmen, das mehrheitlich im Besitz seiner Partner (Principals) ist und gemeinschaftlich von diesen geführt wird. Hauptsitz des Unternehmens ist Toronto in Kanada. Gegründet im Jahr 1978, beschäftigt Avison Young als schnellst wachsendes Immobilienberatungsunternehmen der Welt mittlerweile insgesamt 5.000 Mitarbeiter in 120 Büros weltweit. Auf dem deutschen Markt ist Avison Young seit 2014 aktiv und an fünf Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München präsent. Seinen Kunden bietet Avison Young wertschöpfende, individuell zugeschnittene Dienstleistungen in den Bereichen Investment, Vermietung, Beratung, Management, Finanzierung und Verwaltung für Eigentümer und Nutzer gewerblich oder wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien.